Case Study

Wie Ben David Firmenkunden über die organische Suche gewinnt

Ben David ist Zauberkünstler und tritt seit über einem Jahrzehnt auf Firmenveranstaltungen, Galas und Messen auf.

Sein Geschäft ist Dienstleistung: Jede Buchung entsteht aus einer Anfrage, jede Anfrage aus Sichtbarkeit. Der wirtschaftlich wichtigste Teil sind Firmenkunden.

Zielgruppe

B2B

Branche

Entertainment / Corporate Events

Zeitraum

6 Monate, 07/2024 bis 12/2024

Leistung

Website + SEO Betreuung
Faktor 14

Anfragen über die organische Suche pro Monat, Juli gegenüber November 2024

Die Website wurde vom Aushängeschild zum Anfragekanal. Im Oktober und November kamen 72 Prozent aller Anfragen über die organische Suche.
+202 %

Impressionen ohne Markensuchen, von 20.960 auf 63.294 pro Monat, Juli gegenüber November 2024

Gezählt wurden nur Suchen, die nicht den Künstlernamen enthalten. Gefunden wird Ben David heute über die Leistung, nicht nur über den Namen.
7 auf 69

Keywords in den Top 3 bei Google, Juli gegenüber November 2024

In der lokalen Suche steht Ben David für die wichtigsten Städte auf Platz 1. Dort entscheiden Firmenkunden, wen sie anfragen.

"Mit den professionellen SEO-Dienstleistungen hat sich unsere Online-Sichtbarkeit deutlich verbessert. Unsere Website rangiert jetzt auf der ersten Seite von Suchmaschinen für verschiedene Keywords, was zu einem spürbaren Anstieg an Kundenanfragen geführt hat. Ein echter Gamechanger für unser Geschäft!"

Alexander
Geschäftsführer / Ben David
Ausgangssituation

Anfragen kamen, aber niemand wusste woher

Ben David hatte Anfragen. Was er nicht hatte, war Transparenz. Es gab keine Zuordnung, über welchen Kanal eine Anfrage kam, was sie gekostet hat und was aus ihr geworden ist. Entscheidungen über Marketingbudget fielen nach Gefühl.

Dazu kam ein zweites Problem. Die Website sprach Firmenkunden nicht gezielt an, obwohl dort das Geschäft liegt. Sie wurde vor allem über den Künstlernamen gefunden, also von Menschen, die Ben David schon kannten. Über Suchbegriffe wie Zauberer für Firmenevent war sie kaum sichtbar: 171 organische Klicks ohne Markensuchen im Juli 2024, zwei Anfragen aus der organischen Suche im selben Monat.

Der Auftrag war deshalb doppelt: Sichtbarkeit bei Firmenkunden aufbauen und gleichzeitig messbar machen, was welcher Kanal leistet.

Das Kernproblem: Es gab keine Daten. Weder war klar, welcher Kanal welche Anfrage bringt, noch wie viel eine Anfrage kostet.
Zielsetzung

Was das Projekt erreichen sollte

Aus einer Website, die vom Bekanntheitsgrad lebte, sollte ein Kanal werden, der Firmenanfragen liefert. Und aus einem Marketing ohne Daten eines, in dem jede Anfrage einem Kanal zugeordnet ist.

Firmenkunden gezielt ansprechen

Sichtbar werden bei Entscheidern, die ein Programm für ein Firmenevent suchen.

Unabhängig vom Namen gefunden werden

Rankings für Leistungs- und Städtebegriffe statt nur für den Künstlernamen.

Transparenz über alle Kanäle

Jede Anfrage mit Kanal, Anlass und Ergebnis erfassen, bis zur Buchung.

Anfragen planbar machen

Eine Quelle aufbauen, die verlässlich liefert, statt auf Empfehlungen zu warten.

Das Vorgehen

Erst messbar machen, dann sichtbar werden

Das Projekt lief in sechs Monaten. Zuerst wurde analysiert und die Website neu aufgesetzt, dann die Sichtbarkeit aufgebaut und parallel das Tracking eingeführt. Der eigentliche Hebel war die Reihenfolge: Ohne Daten wäre nicht entscheidbar gewesen, wo sich weitere Arbeit lohnt.

Analyse und Keyword-Strategie

Sichtbarkeit, Backlinks, Content und Technik wurden bewertet und mit dem Wettbewerb verglichen. Die Gesamtbewertung lag zu Beginn bei 27,5 Prozent, am Projektende bei 57 Prozent. Daraus entstand eine Keyword-Strategie mit Themenclustern für Firmenevents und die wichtigsten Städte.

Neue Website mit Fokus auf Entscheider

Die Website ging im September 2024 live. Struktur, Texte und Handlungsaufforderungen wurden auf Firmenkunden ausgerichtet: klare Nutzenargumente, Referenzen und ein kurzer Weg zur Anfrage. Im selben Monat verdoppelten sich die organischen Anfragen.

Tracking bis zur Buchung

Seit September 2024 wird jede Anfrage mit Kanal, Anlass, Status und Wert erfasst. Damit ist erstmals sichtbar, welcher Kanal Firmenkunden bringt und welche Anfrage zur Buchung wird.

Sichtbarkeit ausgebaut, zweiter Kanal ergänzt

Inhalte für Leistungs- und Städtebegriffe wurden systematisch aufgebaut, die Keywords in den Top 3 stiegen von 7 auf 69. Auf Basis der Trackingdaten kam ab Oktober 2024 Google Ads als zweiter Kanal dazu, gesteuert nach Umsatz statt nach Klicks.

Verlauf

Von 171 auf 308 organische Klicks pro Monat

Quelle: SEO Dashboard (Google Search Console, Markensuchen herausgerechnet), Monatswerte Juli bis November 2024

Business-Impact
Verlauf

Messbare Ergebnisse mit
echtem Business-Impact

In sechs Monaten wurde aus einer Website, die vom Bekanntheitsgrad lebte, der wichtigste Anfragekanal. Und aus Marketing nach Gefühl eine Steuerung nach Zahlen.

Organische Suche wurde der stärkste Kanal
Der Anteil der organischen Suche an allen Anfragen stieg von 8 Prozent im ersten Halbjahr 2024 auf 72 Prozent im Oktober und November.
Mehrheit der Anfragen aus dem Firmensegment
52 Prozent der organischen Anfragen kamen von Unternehmen, für Firmenevents und Messen. Darunter Konzerne, Versorger, Plattformen und eine Bundesbehörde.
Erstmals Transparenz über jeden Kanal
Jede Anfrage ist mit Kanal, Anlass und Ergebnis erfasst. Budgetentscheidungen fallen seither auf Basis von Buchungen, nicht nach Gefühl.
Zweiter Kanal auf gesicherter Datenbasis
Weil die Wirkung messbar war, kam Google Ads als zweiter Kanal dazu. Die Zusammenarbeit läuft bis heute weiter.
Fazit & Ausblick

Sichtbarkeit ist nur die halbe Arbeit

In sechs Monaten wurde aus einer Website, die vor allem über den Künstlernamen gefunden wurde, ein Kanal für Firmenanfragen. Ausschlaggebend war nicht allein die Sichtbarkeit, sondern die Kombination mit Messbarkeit.

Das Projekt zeigt: Wer weiß, welcher Kanal welche Buchung bringt, kann Budget verlagern statt zu vermuten. Genau deshalb ließ sich nach dem SEO-Projekt Google Ads als zweiter Kanal gezielt aufbauen.

Die Zusammenarbeit läuft weiter, heute über beide Kanäle.

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